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Erster marktfinanzierter Großspeicher: Aquila sichert 26 Millionen Euro ohne Förderung

Für einen 112-Megawattstunden-Batteriespeicher in Niedersachsen hat Aquila Capital eine vollständig marktbasierte Finanzierung durchgesetzt, ohne staatliche Absicherung.

112MWh
Speicherkapazität

In Wetzen bei Lüneburg entsteht ein Stand-alone-Batteriespeicher mit 56 Megawatt Leistung und 112 Megawattstunden Kapazität. Entwickelt hat ihn Aquila Clean Energy, der zugehörige Fonds wird von Aquila Capital gemanagt. Das Unternehmen hat jetzt eine Schuldenfinanzierung über 26 Millionen Euro von ING Deutschland gesichert, komplett ohne staatliche Garantien oder Förderinstrumente.

Aquila nennt das „fully merchant financing" und bezeichnet es als eine der ersten Finanzierungen dieser Art für einen großen Batteriespeicher in Deutschland. Konkret bedeutet das: Die Bank vertraut darauf, dass der Speicher seine Kosten allein über Markterlöse deckt, also durch Regelenergie und Stromhandel.

Der Baubeginn war im November 2024 verkündet worden, die ursprünglich geplante Inbetriebnahme zu Jahresbeginn 2026 hat sich offenbar leicht verzögert. Aktuell treibt Aquila das Projekt in Richtung kommerziellen Betrieb voran. Als Zwei-Stunden-Speicher ist die Anlage für den Regelenergiemarkt und die direkte Teilnahme am Strommarkt ausgelegt.

Quellen

Der Electric-Shift-Podcast

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